
Kronen Zeitung
ZWEITE LIGA
Remis im Topspiel zwischen Lustenau und Admira
Das Topspiel der 23. Runde in der 2. Fußball-Liga hat keinen Sieger gebracht. Austria Lustenau und die erstmals unter Neo-Coach Harald Suchard auflaufende Admira trennten sich am Freitagabend leistungsgerecht 1:1.
Zuvor feierte der FAC im Wiener Stadtduell bei Rapid II einen 2:0-Erfolg, St. Pölten glückte dank eines Treffers in der Nachspielzeit bei Sturm II ein 1:0-Sieg. Damit spitzte sich der Kampf um den Aufstieg weiter zu, drei Teams liegen punktgleich an der Spitze.
Lustenau behielt trotz des Remis die Tabellenführung vor dem FAC und St. Pölten. Die Floridsdorfer haben jedoch ebenso wie die zwei Punkte hinter dem Spitzentrio liegende Admira ein Spiel mehr absolviert. Wiederum zwei Zähler hinter der Admira rangiert Amstetten, das im Heimspiel gegen die Young Violets spät den Ausgleich kassierte.
Gerechtes Remis im Topspiel
Neo-Trainer Suchard schickte in Lustenau exakt dieselbe Elf auf das Feld wie der beurlaubte Coach Thomas Silberberger im letzten Spiel vor der Länderspielpause (0:3 gegen Rapid II). Dieser Elf gehörte auch Justin Forst an, der die Admira in Minute 14 in Führung brachte. Der 23-Jährige umkurvte Lustenau-Keeper Domenik Schierl und schob gekonnt ein.
Lustenau brauchte ein wenig, um den Dämpfer zu verarbeiten. Die Elf von Markus Mader wurde im Verlauf der ersten Hälfte aber stärker und kam nicht unverdient zum Ausgleich. Eine Halbfeldflanke landete über Umwege bei Mame Wade, der aus kurzer Distanz ins lange Eck traf (32.). Im weiteren Spielverlauf neutralisierten sich beide Teams. Die weitaus beste Gelegenheit auf den Siegtreffer fand die Admira in der Nachspielzeit vor. Der aufgerückte Innenverteidiger Matteo Meisl traf jedoch alleinstehend am Fünfer den Ball nicht richtig (92.).
FAC souverän, St. Pölten glücklich
Im Westen Wiens erwischte der FAC nach einer torlosen ersten Hälfte einen Traumstart in die zweite. Lukas Gabbichler verwertete eine Hereingabe aus kurzer Distanz (49.) zu seinem siebenten Saisontor. Eine Viertelstunde später erhöhte auch Lan Piskule sein Torkonto auf sieben. Mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Kreuzeck sorgte der Slowene für die Vorentscheidung (63.).
St. Pölten schien lange auf einen Dämpfer im Titelkampf zuzusteuern. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit erlöste Valentin Ferstl die Niederösterreicher. Der 17-Jährige bugsierte den Ball nach einem Gestocher im Strafraum zum viel umjubelten Siegtreffer ins Netz. Spät jubeln durften auch die Young Violets in Amstetten. Liga-Toptorschütze David Peham (35.) brachte das Heimteam vom Punkt zunächst in Führung. Nach dem Ausschluss von SKU-Kapitän Lukas Deinhofer (56) erspielten sich die Veilchen Chance um Chance, die letzte konnte Valentin Toifl per Kopf zum 1:1 nutzen (93.).
Kurioses spielte sich auf der Hohen Warte ab. Die Vienna vergab zwei Elfmeter und kassierte jeweils im Gegenstoß einen Treffer. Ben Hauser (15.) und Moritz Berg (43.) führten Kapfenberg zum 2:1-Auswärtssieg, den ersten seit August. Austria Klagenfurt feierte in Wels einen 2:1-Erfolg, Austria Salzburg und Bregenz trennten sich 2:2.
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